Movember – Mit Stil gegen den Krebs

Was können Sie für Männergesundheit tun?

Einige Symbole sind so bekannt, dass oftmals nur ein Blick reicht, um auf ein Thema aufmerksam zu werden: Die rote Schleife ist das weltweite Zeichen für Solidarität mit AIDS Erkrankten, Brustkrebs hingegen wird durch die rosa Schleife gekennzeichnet.

Das Symbol für Männergesundheit ist der Schnurrbart Ã∂ zumindest 30 Tage lang im November jeden Jahres. Der Schnurrbart ist ein auffälliges Zeichen im Gesicht, er macht Menschen in der Umgebung auf sich aufmerksam. Sie fangen sich an zu fragen: "Warum? Kommt der Schnurrbart wieder in Mode?". Blicke, Gespräche und Gedanken sind angeregt und ein Dialog entsteht: Es wird über offen Krebserkrankungen bei Männern gesprochen.

Was ist eigentlich dieser "Movember"?

Ins Leben gerufen wurde die Aktion vor 13 Jahren in Melbourne von Travis Garone und Luke Slattery. Das Ziel: Bis zum Jahr 2030 die Anzahl der Männer, die frühzeitig sterben, um 25 Prozent zu reduzieren.

Wie kann gegen Hoden- und Prostatakrebs und für die psychische Gesundheit unserer Männer gekämpft werden? Indem man zum offiziellen "Mo Bro" wird: Anmelden geht ganz einfach auf der offiziellen Movember-Website. Der Bart schafft Aufmerksamkeit, deswegen rasieren sich die Teilnehmer zum 01.11. das Gesicht glatt und lassen sich dann bis Ende November einen Schnurrbart wachsen. In ihrem Umfeld sammeln sie Spenden. Und: Im Laufe des Monats entstehen viele Gespräche zu anderen Menschen, die neugierig nach dem Schnurrbart fragen. Männergesundheit rückt ins öffentliche Bewusstsein vor.1

Der Schnurrbart

Der Schnurrbart heißt übersetzt auf Englisch moustache, kurzgenannt auch "Mo". Daher kommen auch der Spitzname Mo Bro für die Aktionsteilnehmer. Die Spenden in Deutschland gehen an den Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.

Männergesundheit

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste Todesursache bei Männern in Deutschland.2Hodenkrebs gehört dagegen zu den selteneren Krebserkrankungen. Er tritt jedoch vergleichsweise im früheren Alter, zwischen 25 und 45 Jahren, auf. Eine Prognose für das Jahr 2016 besagt, dass es pro 100.000 Einwohnern in Deutschland insgesamt 66.900 Neuerkrankte für Prostata- und 4.200 neue Hodenkrebs-Patienten geben wird.2

Viele betroffene Männer haben nicht nur mit der Krebserkrankung selbst, sondern auch mit psychischen Problemen zu kämpfen: Sie fühlen sich weniger männlich, die Erkrankung ist ihnen peinlich. Viele Patienten werden bei der Feststellung der Diagnose aus ihrem gewohnten Alltag und Umfeld herausgerissen. Umso wichtiger ist es, die psychische Gesundheit im Auge zu behalten.

Lebensqualität steigern

Doch es gibt Möglichkeiten, die Lebensqualität trotz Erkrankung und psychischer Belastung wieder zu steigern:

Schnurrbart

Pressekontakt

  1. Movember Foundation e.V.(2016). History.https://de.movember.com/about/history
  2. Robert Koch Institut (2015) Krebs in Deutschland 2011/2012. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Berlin.
  3. Movember Foundation e.V.(2016). Schlechte psychische Gesundheit verfügbar unter: https://de.movember.com/programs/mental-health.